Parodontosebehandlung in Kaufbeuren

Parodontose, in Fachkreisen „Parodontitis“ genannt, zählt neben Karies zu den häufigsten Zahnkrankheiten überhaupt. Man versteht darunter eine bakterielle Entzündung von Zahnfleisch, Bindegewebe und Kieferknochen. Unbehandelt kann die Erkrankung dazu führen, dass die Zähne locker werden und schließlich ausfallen. Darüber hinaus erhöht eine Parodontitis offenbar auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige professionelle Therapie, die das Krankheitsgeschehen stoppt.

Sie erreichen uns in der Praxis persönlich unter der Rufnummer: 08341 / 4737

Wie stellt der Zahnarzt eine Parodontitis fest?

Das Tückische an der Parodontitis ist, dass sie oft schleichend verläuft und im Anfangsstadium nicht unbedingt Schmerzen verursachen muss. Auch ohne Beschwerden sollten Sie daher unbedingt die regelmäßigen Kontrollen in der Zahnarztpraxis wahrnehmen! Bei diesen Terminen beurteilt der Zahnarzt auch Zustand, Form und Farbe von Zahnfleisch und Mundschleimhaut. In Verdachtsfällen kommen spezielle Instrumente zum Einsatz – wie beispielsweise Parodontalsonden, die Aufschluss über die Tiefe von Zahnfleischtaschen geben. Diese sind ein wichtiger Indikator für das Vorliegen einer Entzündung. Darüber hinaus führen wir in unserer Praxis in Kaufbeuren auch genaue Keimbestimmungen durch, um die Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan zu schaffen.

UNSERE SPRECHZEITEN

Montag, Dienstag und Donnerstag:
08.00 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr

Mittwoch und Freitag:
08.00 bis 12.30 Uhr

und nach Vereinbarung

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PARKMÖGLICHKEITEN:
Unseren Patienten stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Wie läuft eine Parodontosebehandlung in Kaufbeuren ab?

Eine Parodontosebehandlung umfasst immer mehrere Schritte und ist daher im Normalfall nicht an einem Termin erledigt. Je nach Schweregrad der Erkrankung kommen in unserer Praxis folgende Methoden zum Einsatz:

Professionelle Zahnreinigung

Zunächst ist es wichtig, die Zahnoberflächen gründlich von Auflagerungen zu befreien, um den krankmachenden Bakterien die Lebensgrundlage zu entziehen. Dazu kommen Küretten, Ultraschall- und Lasergeräte zum Einsatz. Haben sich Zahnfleischtaschen gebildet, dann müssen auch diese gründlich gereinigt werden. Anschließend werden die Zahnflächen poliert und versiegelt, um Bakterien das Anheften zu erschweren. In leichteren Fällen kann diese Basistherapie bereits ausreichen, damit die Entzündung abklingt.

Antibiotika-Therapie

Ist die Krankheit bereits weiter fortgeschritten, kann eine unterstützende Antibiotika-Therapie sinnvoll sein – entweder als Tabletten oder in Form von Lacken oder Gels, die der Zahnarzt direkt in die Zahnfleischtaschen einbringt.

Chirurgische Eingriffe

Nach längerer Krankheitsdauer haben sich oft tiefe, schwer zugängliche Zahnfleischtaschen gebildet, die eine Brutstätte für Bakterien darstellen. Diese müssen manchmal durch einen kleinen chirurgischen Eingriff eröffnet werden, um sie besser reinigen zu können. Selbstverständlich erhalten Sie dabei Schmerzmittel und eine örtliche Betäubung.

Regeneration des Zahnhalteapparats

Durch eine länger andauernde oder aggressiv verlaufende Parodontitis können Bindegewebe und Kieferknochen zerstört werden. Dadurch verlieren die Zähne an Halt. Es gibt heute verschiedene Möglichkeiten, um zerstörtes Gewebe wieder aufzubauen oder nachwachsen zu lassen. Beispielsweise kann Bindegewebe aus dem Gaumen an jene Stellen verpflanzt werden, an denen Zahnfleisch fehlt. So wird zugleich auch das optische Erscheinungsbild verbessert.

Was ist nach der Parodontosebehandlung wichtig?

Eine Parodontosebehandlung ist nur dann erfolgreich, wenn Sie als Patient/in mitarbeiten und sich auch zu Hause gründlich um Ihre Zähne kümmern. Unser Praxisteam wird Ihnen zeigen, wie Sie Zähne und Zahnzwischenräume mit verschiedenen Hilfsmitteln richtig reinigen. Nehmen Sie unbedingt auch die empfohlenen Nachsorge-Termine wahr! Denn Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die sich aber gut behandeln lässt, wenn Arzt und Patient/in an einem Strang ziehen.